SEO: Wie lange dauert es, bis Ergebnisse sichtbar werden?

SEO: Wie lange dauert es, bis Ergebnisse sichtbar werden?

Es war mal eine junge Frau namens Lara.

Sie hatte für ihr Business eine Website erstellen lassen.

Und schrieb Blogbeiträge, um online gefunden zu werden.

Sie war sowas von bereit, als Coach durchzustarten.

Doch auch nach mehreren Wochen kamen keine Besucher über Google.

Und keine Interessenten.

Lara fing an zu zweifeln.

„All meine Mühe im Bereich SEO … Wie lange dauert es, bis ich Ergebnisse sehe?“

Um genau diese Frage dreht sich dieser Beitrag.

In den nächsten 7 Minuten erfährst du, …

  • wie viel Zeit du einplanen solltest, bis deine Webseite auf der ersten Seite bei Google landet.
  • welche 3 Faktoren beeinflussen, wie lange SEO dauert.
  • was du tun kannst, um schneller Ergebnisse zu sehen.
  • welche 5 Fehler du vermeiden solltest, damit deine Seite ein gutes Ranking erreicht.

Los geht’s.

SEO: Wie lange dauert es wirklich?

 „Ich habe vier Jahre trainiert, um neun Sekunden zu laufen. Und die Leute geben auf, wenn sie nicht in zwei Monaten Ergebnisse sehen.“

Usain Bolt ist bisher der einzige Mensch, der 100 Meter in unter 9,6 Sekunden gelaufen ist.

Und das hat er nicht geschafft, weil er einmal um den Block gejoggt ist.

Was möchte ich dir damit sagen?

SEO ist Ausdauersport.

Du kannst das Rennen nur gewinnen, wenn du dranbleibst und nicht gleich aufgibst.

Die Antwort auf die Frage „SEO: Wie lange dauert es?“ ist nicht einfach mit einer Zahl zu beantworten.

Denn es gibt verschiedene Faktoren, die dein Ergebnis beeinflussen.

Dazu gleich.

Vorerst gebe ich dir eine Zahl:

Erste Ergebnisse siehst du nach drei bis vier Monaten, manchmal auch erst nach zwölf.

Aber:

Es geht auch deutlich schneller, mit richtig guten Blogbeiträgen bei Google zu ranken.

Auch wenn manche Quellen sagen, dass eine neue Website es innerhalb des ersten Jahres nur schwer auf die erste Seite der Suchergebnisse bei Google schafft …

Ich habe das innerhalb von ein paar Monaten mit mehreren Blogartikeln hingekriegt.

Hier ein Bild aus meinem Keyword-Tool:

Ich bin nicht in den Top 3.

Sondern „nur“ unter den Top 10.

Aber ich bleibe dran.

Ich habe Zeit.

Und erstelle weiter richtig gute Inhalte.

Denn ich weiß auch:

Die meisten Seiten, die bei Google auf den ersten zehn Plätzen landen, sind im Schnitt drei Jahre alt.

Google vertraut Domains, die etwas älter sind, mehr.

Deswegen ist etwas Geduld gefragt, vor allem wenn deine Seite neu ist.

3 Faktoren, die beeinflussen, wie lange SEO dauert

Da war mal ein Bambusgärtner.

Er pflanzte einen Samen in die Erde und wässerte ihn jeden Tag.

Aber nach einem Jahr sah er immer noch nichts.

Er war enttäuscht, aber goss weiter eifrig Wasser auf die Stelle, an der er den Samen in die Erde gesetzte hatte.

Das zweite Jahr ging vorbei – und er sah immer noch kein Pflänzchen.

Aber der Mann gab nicht auf.

Erst im dritten Jahr schoss der Bambus plötzlich aus der Erde und erreichte in sechs Wochen eine beachtliche Höhe.

Und die Moral von der Geschicht?

In der Zeit, in der der Bambusgärtner keine Ergebnisse gesehen hat, entwickelte der Bambus ein starkes Wurzelsystem.

Und genau das ermöglichte ihm, später schnell zu wachsen.

Heißt:

Manchmal muss man Zeit und Mühe investieren, damit sich Erfolge zeigen.

Die sind aber eines:

Nachhaltig.

Beim Anpflanzen von Bambus genauso wie bei SEO.

Wie lange es dauert, bis Bambus über der Erde sichtbar wird, variiert je nach Bambusart oder Klima.

Wenn du dich fragst, wie lange es dauert, bis deine SEO-Anstrengungen Früchte tragen, solltest du verschiedene Aspekte beachten.

1. Deine Ausgangssituation

Meine Website habe ich im Sommer 2023 online gestellt.

Ich arbeite zwar schon lange als Texterin und Lektorin.

Mit dem Bloggen habe ich 2015 angefangen.

Aber nach einer langen Mama-Zeit und einer Neuausrichtung habe ich mich im vergangenen Jahr für einen neuen Markennamen und eine neue Domain entschieden.

Das heißt:

Ich fange ganz von vorn an.

Meine Seite hat noch keine Autorität.

Ich habe nach wenigen Monaten zwar schon Besucher, die über Google kommen.

Denn das ist meine Strategie:

Sichtbarkeit – unabhängig von sozialen Medien und Werbung.

Aber um ehrlich zu sein:

Die Besucherzahl ist noch überschaubar.

Erst habe ich an mir und meinen Fähigkeiten gezweifelt.

Aber dann habe ich recherchiert und festgestellt:

Ich mache nichts falsch.

Es braucht einfach etwas mehr Zeit, als ich gedacht habe.

Aktuell arbeite ich daran, meine Domain Authority zu erhöhen.

Ich schreibe gut recherchierte, gut strukturierte und spannende Blogbeiträge.

Für meine Seite und für andere Seiten.

Wie der Bambusgärtner mache ich weiter.

Nun aber zu dir und deiner Seite:

  • Seit wann ist deine Website online?
  • Sind die Unterseiten optimiert für Suchmaschinen?
  • Gibt es ein klar gestaltetes Menü?
  • Wird deine Seite schnell genug geladen?
  • Hast du hochwertige Inhalte zu Themen, die deine Zielgruppe bewegen?
  • Wird deine Seite schon online gefunden?
  • Ist sie schon indexiert?
  • Hast du sinnvolle Verlinkungen innerhalb deiner Seite?
  • Wie steht es um die Autorität deiner Domain?

Deine Ausgangslage ist ein wichtiger Faktor, wenn es um die Frage geht, wie lange SEO dauert.

2. Deine Konkurrenz

In den 1990er Jahren hat Blockbuster den DVD-Verleihmarkt dominiert.

Zu seiner Blütezeit hatte das Unternehmen mehr als 5.000 Filialen in den USA.

Doch dann kam Netflix.

Eigentlich gar keine Konkurrenz für Blockbuster.

Aber der Newcomer hatte eine innovative Idee:

Die Online-Videothek verschickte DVDs per Post an ihre Abonnenten.

Und stieg 2007 ins Streaming-Geschäft ein.

Und Blockbuster?

Der einstige Big Player meldete 2010 Insolvenz an.

Was möchte dir diese Geschichte sagen?

Du kannst das SEO-Spiel gewinnen, auch wenn deine Konkurrenz groß ist und du gerade erst durchstartest.

Dennoch solltest du wissen, wer deine Wettbewerber sind, wie ihre Google-Positionen aussehen und wie gut ihre Inhalte sind.

Wenn du mit einer neuen Website versuchst, für kurze (und stark umkämpfte) Keywords wie „Yoga“ oder „Stressbewältigung“ zu ranken …

Und wenn du wie deine Konkurrenten rein informative Beiträge veröffentlichst …

Kannst du den Kampf nicht gewinnen.

Wähle lange Keywords, die deine Zielgruppe sucht.

Schreibe mit Gefühl und erzähle Geschichten.

Dann wirst du nicht nur bald Ergebnisse sehen, sondern eine Gemeinschaft begeisterter Leser aufbauen, die es nicht abwarten können, deinen nächsten Blogpost oder Newsletter zu lesen.

3. Deine Ziele

Erinnerst du dich an Lara?

Sie dachte, sie hat alles richtig gemacht.

Doch über Google kamen keine Besucher und ergo keine Anfragen.

Wenn Lara extrem unter Druck steht, sofort Kunden zu gewinnen, dann ist SEO zwar immer noch eine gute Strategie.

Weil sie verdammt nachhaltig ist.

Aber wie du erfahren hast, kann es ein Weilchen dauern, bis deine Seiten oder Blogbeiträge eine gute Platzierung bekommen.

Deshalb ist meine Frage:

Welche Ziele verfolgst du mit deiner Seite?

Wenn du für Keywords mit wenig Konkurrenz ranken möchtest, siehst du vermutlich schon nach wenigen Monaten erste Erfolge.

Wenn es dir aber um Conversions geht, sprich: darum, mithilfe von SEO Interessenten in Käufer zu verwandeln, braucht es etwas mehr Zeit.

Weil nicht jeder Besucher sofort zum Kunden wird.

SEO: Was du tun kannst, um schneller sichtbar zu werden

Neulich sprach ich mit einer Bekannten, die als Coach arbeitet.

Sie hatte ihre Website von einer SEO-Agentur optimieren lassen.

Man sollte meinen, die Rankings hätten sich verbessert.

Aber … nein.

Sie sind sogar schlechter geworden.

Warum?

Es wurden Keywords mit zu hohem Schwierigkeitsgrad gewählt.

Die Menüstruktur wurde durch neue Seiten, die einfach „draufgepackt“ wurden, unübersichtlich.

Warum erzähle ich dir das?

Natürlich kannst du eine Agentur damit beauftragen, um schneller sichtbar zu werden.

Und ich gehe mal davon aus, dass viele wissen, was sie tun.

Manche wissen das eben nicht.

Und dann gibst du einen Haufen Geld aus und hast nichts gewonnen (außer vielleicht Erfahrung …).

Fakt ist:

Du kannst selbst schon einiges tun, um deine Seite nach vorn zu bringen.

1. Setze Keywords gezielt ein

Was sind die relevanten Keywords für dein Business?

Welche Begriffe nutzen deine idealen Kunden?

Finde heraus, mit welchen Keywords du auf einfache Weise eine gute Platzierung erreichen kannst, und setze sie in deinen Texten gezielt und sinnvoll ein.

Du brauchst Input dazu?

Hol dir mein E-Book „5 einfache Schritte, um die richtigen Keywords zu finden“.

2. Optimiere die Geschwindigkeit deiner Website

Wir mögen schnelle Ladezeiten.

Und Google mag Seiten, die schnell geladen werden, auch lieber.

Überprüfe regelmäßig, wie schnell deine Website geladen wird, und optimiere deine Bilder mit Plugins wie Optimole.

3. Nutze SEO lokal

Wenn dein Business nicht rein online ist, kannst du deine Website für lokale Suchanfragen optimieren.

Trage deine Daten in Google Business ein und bitte Kunden, dir dort eine Bewertung zu schreiben.

4. Verlinke deine Seiten

Verknüpfe deine Seiten und Blogbeiträge sinnvoll untereinander.

Das hilft Suchmaschinen, deine Website zu verstehen und zu indexieren.

5. Achte auf eine mobile Optimierung

Fakt ist:

Immer mehr Menschen gehen mit dem Handy online.

55 Prozent sind es weltweit.

Deshalb sollte deine Seite für mobile Geräte optimiert sein.

6. Erstelle großartige Inhalte

Informativ.

Unterhaltsam.

Einzigartig.

So sollten deine Blogbeiträge sein.

Das mögen Leser – und das mag Google.

7. Schreib Gastbeiträge

Heute singt sie in ausverkauften Stadien.

Aber vor Taylor Swifts kometenhaftem Aufstieg war sie die „Vorband“ für andere Künstler wie Faith Hill und Rascal Flatts.

Und was in der Musikszene funktioniert, gilt auch bei SEO.

Wenn du richtig gute Beiträge auf Webseiten veröffentlichst, die mehr Reichweite haben als du, bekommst du …

  1. Backlinks. Das mag Google – und bewertet deine Seite deshalb besser.
  2. Mehr Besucher. Denn du nutzt die große Bühne eines anderen.

8. Denk an die Meta-Tags

Deine Unterseiten und Blogbeiträge brauchen Meta-Daten und helfen Google, deine Seite zu verstehen und einzuordnen.

Denk also an den SEO-Titel und die Meta-Beschreibung, bevor du auf „Veröffentlichen“ klickst.

Schau dir auch die URL an.

Sie sollte – ebenso wie Titel und Beschreibung – dein Keyword enthalten.

Vermeide diese 5 SEO-Fehler

Mit SEO ist es wie mit Märchen:

Ein Blogbeitrag und eine Heldengeschichte brauchen eine Struktur.

Die Figuren in Märchen überwinden Hindernisse, um an ihr Ziel zu gelangen.

Und in der Suchmaschinenoptimierung gibt es auch Herausforderungen:

Der Algorithmus ändert sich, die Konkurrenz steht bei Google weiter oben.

Märchen haben oft ein schönes Ende – und in SEO-Fragen ist das auch meistens die Absicht.

Damit es auch märchenhaft wird, wenn du deine Website optimierst und willst, dass deine SEO-Bemühungen sichtbar werden, solltest du diese Fehler vermeiden.

1. Zu viel SEO

Zu viele Charaktere, zu viele Handlungsstränge.

Wenn in einem Märchen zu viel los ist, kann das Lesen anstrengend werden.

Ähnlich ist es, wenn in deinem Text zu viele Keywords stecken.

Heißt für dich und dein SEO-Projekt:

Stopfe deine Seiten und deine Blogbeiträge nicht voll mit Keywords.

Das schmeckt Google nicht – und deinen Besuchern auch nicht.

2. Zu wenig Substanz

In einem Büchlein meiner Tochter hüpft Bambi fröhlich über die Wiese und spielt mit Klopfer.

Viel mehr passiert nicht.

Kein Wunder, dass es nicht gerade unser Lieblingsbuch ist.

Was möchte ich dir damit sagen?

Inhalte, die nicht interessant sind, werden deine Leser nicht begeistern.

Und Google auch nicht.

Deine Texte brauchen Mehrwert, Relevanz und Originalität.

Sie brauchen Geschichten, Metaphern und Beispiele aus deinem (Arbeits-)Alltag.

Die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe gewinnst du mit richtig guten Blogbeiträgen.

3. Keine oder unpassende Meta-Daten

Ein Buch ohne Titel und Inhaltsangabe …

Würdest du es lesen?

So wie Titel und Kurzbeschreibung Lesern einen ersten Eindruck vom Inhalt einer Geschichte vermitteln …

So zeigen auch Meta-Daten sofort, worum es auf einer Seite oder in einem Blogbeitrag geht.

All deine Unterseiten und Blogartikel brauchen …

  1. einen Meta-Titel. Er sollte 50 bis 60 Zeichen lang sein, dein Keyword enthalten und kurz und knapp sagen, was der Inhalt der Seite/des Beitrags ist. Hat ein Blogpost keinen Meta-Titel kann Google ihn nicht verstehen.
  2. eine Meta-Beschreibung. Ohne sie wählen Suchmaschinen eine Passage aus deinem Text aus, die aber vielleicht nicht den Inhalt wiedergibt. Die Beschreibung sollte 150 Zeichen lang sein.
  3. ein Hauptkeyword, auf das der Text optimiert ist.

Achte außerdem darauf, dass du in den erweiterten Einstellungen die richtigen Häkchen setzt.

Sonst kann es sein, dass Suchmaschinen deine Seiten nicht indexieren.

Backlinks sind deine treuen Verbündeten, wenn es darum geht, Autorität und Anerkennung zu bekommen.

Und die brauchst du, wenn deine Seite von Google den Ritterschlag erhalten soll.

Je mehr Backlinks deine Website hat, umso höher ist ihre Domain Authority.

Und umso besser steht sie für Google da.

5. Keine Aktualisierungen

Meine Tochter mag gerade die Geschichte von Erdbeerinchen.

Wenn die Erdbeerfee sich nicht um ihre Erdbeersträucher kümmerte, würden sie weniger Früchte produzieren.

Und wenn du dich nicht immer wieder darum kümmerst, dass deine Website aktuell bleibt, wird sie nach und nach an Bedeutung verlieren.

Für Google und deine potenziellen Kunden.

Vergiss also nicht, frische Inhalte zu veröffentlichen und alte Beiträge zu aktualisieren.

SEO: Wie lange dauert es? – Fazit

Wenn du jemanden kennenlernst, wird er wahrscheinlich nicht von Tag eins dein bester Freund.

Es braucht oft Zeit, um Vertrauen aufzubauen.

Ist bei uns Menschen so – und auch bei Google.

Die Frage „SEO: Wie lange dauert es?“ ist also nicht pauschal zu beantworten.

Wenn du in einer kleinen Nische unterwegs bist …

Wenn du Keywords wählst, die wenig Wettbewerb haben …

Kannst du schon innerhalb weniger Wochen bis Monate eine gute Position bei Google erreichen.

Wie kann dir Google vertrauen?

Wenn deine Domain älter ist.

Wenn dort viele nützliche und spannende Beiträge zu finden sind.

Und wenn deine Seite immer mehr Backlinks bekommt.

Bis du also in den Top zehn oder in den Top drei bei Google landest, kann es (je nach deiner Situation) ein bisschen dauern.

Wichtig ist:

Dir sollte bewusst sein, dass SEO keine Sofortlösung ist.

Es ist eine langfristige Investition.

Gib dem Ganzen Zeit.

Wie in jedem Märchen führt Ausdauer, eine kluge Planung und ein Hauch von Magie zu einem Happy End.

Alles Liebe,
Katharina

PS: Wie sind deine Erfahrungen mit SEO? Schreib es in die Kommentare!

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